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Dieses Thema hat 94 Antworten
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  Deutsche Serien
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sally ( gelöscht )
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14.10.2010 05:02
#51 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

Neuer Kommissar für die "SOKO Kitzbühel" (Achtung, Spoiler!)

Jakob Seeböck als Lukas Roither ab 22. Oktober im Einsatz

Klaus Lechner geht, Lukas Roither kommt. Die "SOKO Kitzbühel" erhält einen Neuzugang und auf Kommissarin Karin Kofler (Kristina Sprenger) wartet nach dem Weggang von Lechner alias Andreas Kiendl nach vier Jahren ein neuer Kollege. Der 32-jährige Wiener Theaterschauspieler Jakob Seeböck stößt zum Team und wird erstmals in der Episode "Die letzte Chance" am Freitag, den 22. Oktober um 18.00 Uhr im ZDF zu sehen sein.

Nachdem sich Kommissar Lechner zu seiner Freundin nach Graz hat versetzten lassen, erscheint Lukas Roither mit einem Karton unter dem Arm an seinem neuen Arbeitsplatz. Die erste Bewährungsprobe für den neuen, jungen Kollegen lässt nicht lange auf sich warten. Der Bewährungshelfer Oliver König (Thomas Landl) wurde ermordet. Zuletzt betreute er gemeinsam mit einer Kollegin vier straffällige Jugendliche. Die zeigen sich bei der Vernehmung nicht gerade kooperativ. Aber auch Königs Kollegin Christa Leopold (Stefanie von Poser) ist für Kofler und Roither verdächtig.

Die aktuelle Staffel der "SOKO Kitzbühel" umfasst 13 Episoden, die noch bis Dezember im ZDF-Vorabendprogramm zu sehen sein werden.

http://www.wunschliste.de/tvnews/9630

LG sally

sally ( gelöscht )
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19.10.2010 11:08
#52 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO Wismar: Schusslinie» (8x01)

Inhalt

Auf dem Waldweg in der Nähe seines Schützenvereins findet ein Förster den toten Hans Ackermann. Der begeisterte Sportschütze wurde mit einem Schuss aus nächster Nähe getötet. Nachforschungen bei den anderen Vereinsmitgliedern ergeben, dass niemand einen Grund hatte, Hans Ackermann nach dem Leben zu trachten.

Als die Ermittler allerdings die Familie des Opfers benachrichtigen, fällt ihnen auf, dass sein Sohn Martin sehr gefasst und beinahe gefühlskalt auf den Tod seines Vaters reagiert. Der Junge verbrachte die letzten Jahre in einem Internat und ist nur zu Besuch bei seinen Eltern.

Reuter erinnert sich, dass es vor etwa vier Jahren einen Zwischenfall im Hause Ackermann gab, bei dem ein junges Mädchen tödlich verletzt wurde. Martin hatte seiner besten Freundin Steffi eine Waffe seines Vaters nur zeigen wollen, als sich ein Schuss löste. An dem Tag, an dem Hans Ackermann erschossen worden ist, wäre Steffi achtzehn Jahre geworden.

Darsteller
Udo Kroschwald («Diamantenhochzeit») ist Jan Reuter
Michael Härle («Bewegte Männer») ist Sven Herzog
Claudia Schmutzler («Für alle Fälle Stefanie») ist Katrin Börensen
Dominic Boeer («Fünf Sterne») ist Lars Pöhlmann
Li Hagman («Im Namen des Gesetzes») ist Leena Virtanen
Katharina Blaschke («Im Gehege») ist Dr. Helene Sturbeck
Julia Grimpe («Forsthaus Falkenau») ist Petra Ackermann
Kai-Peter Malina («Stromberg») ist Martin Ackermann
Katrin Heller («Hinter Gittern - Der Frauenknast») ist Maja Erb
Martin Ontrop («Eine Liebe in St. Petersburg») ist Frank Erb

Kritik
Die klassischen deutschen Krimiserien im öffentlich-rechtlichen Fernsehen haben häufig ein und dasselbe Problem. Sie hangeln sich immer und immer wieder an der Aufklärung eines Falles entlang. Mühevoll werden Zeugen befragt, Tatorte abgearbeitet und letztlich kommt es am Ende zu einer Verhaftung des Täters. Meist in 45 oder 90 Minuten hübsch verpackt, ein wenig Variation von Serie zu Serie, das war es dann aber auch schon. Die Ermittler sind lediglich Ausübungsgehilfen des Drehbuchautoren und des Produzenten/Regisseurs. Einblicke ins Seelen- oder Privatleben erhält man als einschaltender Zuschauer kaum oder gar nicht. Erst in jüngster Zeit wurde an dieser Eindimensionalität der Krimiserien gefeilt, «Lutter» oder «Flemming» waren gerade beim ZDF sehr positive Beispiele.

Leider ist diese Entwicklung beim «SOKO»-Franchise noch nicht angekommen. Zum Auftakt der achten Staffel von «SOKO: Wismar» bekommen wir es nämlich wieder mit einem routiniert inszenierten Mordfall zu tun, die Kommissare Jan Reuter, Sven Herzog und Katrin Börensen ermitteln und gehen am Ende – nach getaner Arbeit – wieder nach Hause. Was die Zuschauer aber zu sehen bekommen, beschränkt sich ausnahmslos auf die Verbrechensaufklärung. Private Wortwechsel sind die Ausnahme, Privates dringt eigentlich nie nach außen. Es müssen ja nicht gleich gefühls- oder problembeladene Psychospielchen aufgefahren werden, aber ein wenig „menscheln“ dürfen die Protagonisten gerne einmal. Was die jeweiligen SOKOs noch voneinander unterscheidet ist einzig und allein der eventuell vorhandene Dialekt und die – im aktuellen Fall – norddeutsche Unterkühlung der ermittelnden Charaktere. Der Rest ist und bleibt austauschbar.

Dabei waren die Voraussetzungen für den achten Staffelstart gar nicht mal so schlecht. Zwar wurde mit der Thematik des „Waffenbesitzes mit Todesfolge im familiären Umfeld“, eine recht harte für eine Vorabendserie ausgewählt, dennoch gelang es dem Autoren Matthias Herbert («Ein Fall für zwei») mit der Auswahl, ein immer noch topaktuelles, gesellschaftliches Thema ansprechend zu verpacken. Und auch dem Regisser Oren Schmuckler («Notruf Hafenkante») kann man wohl kaum einen Vorwurf machen. Die Gegebenheiten des «SOKO»-Franchises und der klassischen deutsch Krimiserie sind einfach zu festgefahren. Da kann man in der achten Staffel nicht plötzlich mit den Konventionen brechen. Für zukünftige Produktionen und Ideen sei aber ermahnend an mehr Mut und Innovationskraft erinnert.

So ist es im Endeffekt ein solides Stück Krimigeschichte am Vorabend. Mehr sollte und darf man einfach nicht erwarten.
Redakteur: Torben Gebhardt

Das ZDF zeigt die neuen Folgen von «SOKO: Wismar» ab Mittwoch, den 20. Oktober 2010, immer um 18:00 Uhr.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=45267&p3=

LG sally

sally ( gelöscht )
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24.10.2010 15:03
#53 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO 5113: Im Schatten des Todes» (36x01)

Story

Ministerialrat Jansen, der im Landtag den neuen Ausschuss zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität leitet, hat sich bei der SOKO 5113 angemeldet, um sich über den Stand der Ermittlungen in dem Fall zu informieren, der den - bisher unaufgeklärten - Mord an Manfred Brand nach sich gezogen hat.

Während Theo Renner und Katharina Hahn dem Ministerialrat im Vernehmungsraum ihre bisherigen Recherchen berichten, wird das Geschehen aufmerksam von Hauptkommissar Bauer beobachtet - denn allen ist klar, dass Jansen sich nicht nur aus beruflichem Interesse für die Causa Brand interessiert.

Darsteller
Gerd Silberbauer («Der Landarzt») ist Arthur Bauer
Michel Guillaume («Die zweite Heimat») ist Theo Renner
Bianca Hein («Verliebt in Berlin») ist Katharina Hahn
Christofer v. Beau («Küstenwache») ist Franz Ainfachnur
Alexander Lutz («Kommissarin Lucas») ist Wolf

Kritik
Nach mehr als drei Jahrzehnten Sendezeit und nunmehr 35 Staffeln steht «SOKO 5113» wie kein zweites Format für vorabendliche Krimikost im ZDF und wird es auch in Zukunft bleiben - und das nicht aufgrund nostalgischem Selbsterhaltungstrieb eines der öffentlich-rechtlichen Serienurgesteine, sondern aus durchaus nachvollziehbaren Gründen: Wiederholungen alter Folgen erreichten in den vergangenen Wochen tolle Marktanteile um die 20 Prozent. Doch wieder einmal stehen große Veränderungen an: Ende Februar war bekannt geworden, dass Hartmut Schreier als Manfred Brand nach rund 17 Jahren aus der Serien ausscheiden werde, weil die Produktionsfirma Ufa den Vertrag mit dem Schauspieler nicht verlängern wollte.

Für einen altgedienten und fast zwei Jahrzehnte lang geformten Charakter untypisch, wurde Ermittler Brand in der letzten Folge der 35. Staffel erschossen. In der Auftaktfolge der 36. Staffel sind seine Kollegen nun auf der Suche nach dem Mörder. Die Spur führt das Ermittlerteam allerdings nicht zu einem einzigen Täter - der Fall Brand scheint mit zahlreichen Verbrechen mafiösen Ausmaßes in Verbindung zu stehen. Schauspielerisch solide, überzeugt die Folge vor allem durch die Erzähltechnik: Während Ministerialrat Jansen die Ermittlungsergebnisse vorgetragen werden, sieht der Zuschauer in gelungen eingebundenen Rückblenden die jeweiligen Ermittlungsschritte. Die konsequente Einhaltung dieses Stilmittels sollte in kommenden Folgen zwar nicht Usus werden, trägt in ihrer einmaligen Stringenz allerdings deutlich zur Atmosphäre bei und erweist sich «Im Schatten des Todes» als gelungene Abkehr chronologischen Erzählens.

Für Fans der Serie ist die Auftaktfolge sowieso Pflichtprogramm, doch auch der bislang «SOKO 5113»-unkundige Krimiliebhaber wird an dem Fall seine Freude haben. Und spannend geht es auch weiter: In der vierten Folge der neuen Staffel komplettiert Joscha Kiefer als Kriminalkommissar Dominik Morgenstern das Team. Zudem wird es in der 36. Staffel erstmals einen Mordfall auf dem Münchener Oktoberfest geben - ein wahrhaftig erstaunliches Novum für eine Serie, die seit über 30 Jahren in der bayrischen Landeshauptstadt spielt.
Redakteur: Jakob Bokelmann

Das ZDF zeigt «SOKO 5113: Im Schatten des Todes» am Montag, den 25. Oktober 2010, um 18:00 Uhr.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=45381&p3=

LG sally

sally ( gelöscht )
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29.10.2010 14:22
#54 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

"SOKO Köln" ermittelt in 20 neuen Fällen

Gastrollen für Hugo Egon Balder und Peter Lohmeyer


Nachdem einige ZDF-Vorabendermittler bereits seit Herbst wieder im Dienst sind, nimmt nun auch die "SOKO Köln" wieder ihre Arbeit auf. Die Krimiserie geht mit 20 neuen Folgen in die siebte Staffel. Das ZDF zeigt die neuen Fälle ab dem 2. November jeweils dienstags um 18.00 Uhr.

In der ersten Folge der neuen Staffel spielt Hugo Egon Balder in einer Gastrolle den schrulligen Künstler Willi Mühlenkamp, von dem sich das SOKO-Team um Chefin Karin Reuter (Sissy Höfferer) Hinweise zur Aufklärung eines Mordes erhofft. Der Vermieter Udo Rosinski (Klaus Zmorek) wurde erstochen in einer seiner leerstehenden Wohnungen aufgefunden. Zu Rosinkis Feinden zählen Mieter, die unter seinen Wuchermieten zu leiden hatten, Hausverwalter Herbert Scheuermann (Dietmar Mues), der von Rosinski bei einem gemeinsamen Immobiliengeschäft über den Tisch gezogen wurde, oder Rosinskis Exfreundin Sandra Schmidt (Charlotte Bohning), die sich zunehmend von ihrem Ex bedroht fühlte. Mühlenkamp, der in der Wohnung gegenüber vom Tatort lebt, sorgt sich um seine heimliche Liebe Miriam Brosi. Sie betreibt ein Schokoladengeschäft im Erdgeschoss und hatte besonders unter den sadistischen Machenschaften des dahingerafften Vermieters zu leiden. Für das SOKO-Team wird sie zur Tatverdächtigen.

Nach Hugo Egon Balder wird auch Peter Lohmeyer in der aktuellen Staffel in einer Gastrolle zu sehen sein. In der Episode vom 16. November ("Katz und Maus") spielt er einen verurteilten Mörder auf der Flucht.

http://www.wunschliste.de/tvnews/9782

LG sally

sally ( gelöscht )
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01.11.2010 08:39
#55 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO Köln: Mord zartbitter»

Story

Schock bei einer Wohnungsbesichtigung: Im schönsten Zimmer einer leeren Altbauwohnung findet der Hausverwalter Herbert Scheuermann die Leiche des Hausbesitzers Udo Rosinski in einer Blutlache. Der Mann wurde erstochen. Rosinski war bei seinen Mietern gefürchtet. Um seinen hohen Mietforderungen Nachdruck zu verschaffen, griff er nicht selten zu unfairen Mitteln. Besonders unter dem sadistischen Vermieter zu leiden hatte die attraktive Miriam Brosi, die ein kleines Schokoladengeschäft im Erdgeschoss führt. Rosinski hatte versucht, sie mit utopischen Mieterhöhungen in die Enge zu treiben. Die SOKO Köln stößt bei ihren Recherchen zunächst auf eine Bande Jugendlicher, die die Anwohner der Straße seit Wochen nervt und verunsichert. Ein frisches Graffiti deutet darauf hin, dass sich jemand von denen am Tatort aufgehalten hatte.

Auch der Hausverwalter Scheuermann hätte Grund, Rosinski übel zu wollen, hat ihn doch sein Chef bei einem Immobiliengeschäft über den Tisch gezogen. Oder auch Rosinskis ehemalige Freundin, die Friseurin Sandra Schmidt könnte keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben, den immer bedrohlicher auftretenden Ex ruhig zu stellen und gilt als Verdächtige. Wichtige Hinweise erhoffen sich die Ermittler vom Nachbarn gegenüber der Mordwohnung, dem schrulligen Künstler Willi Mühlkamp, der offensichtlich Plagiate kreiert. Dessen Angaben jedoch klingen eher verwirrend. Willi sorgt sich mehr um die Dame im Schokoladengeschäft, die er heimlich liebt. Doch auch Miriam Brosi hat ein Geheimnis, welches die SOKO Köln noch lüften muss. Die ist aber mit dem Thema Ernährung beschäftigt: Frank Hansen lässt sich indessen gern mit Pralinen verwöhnen, während vor allem seine Partnerin Karin Reuter gegen die süße Versuchung kämpft. Sie hat mit ihrem Ex-Mann gewettet, vier Wochen lang eine strenge Diät durchzuhalten. Eine harte Disziplin und ein schwieriger Fall zugleich.

Darsteller
Sissy Höfferer («Hinter blinden Fenstern») ist Karin Reuter
Jophi Ries («Die Pfefferkörner») ist Frank Hansen
Lilia Lehner («Die Hochzeit meines Vaters») ist Julia Marschall
Steve Windolf («Boat Trip») ist Daniel Winter
Kerstin Landsmann («Inga Lindström») ist Vanessa Haas
Thomas Clemens («Aus dem Sand») ist Dr. Philip Kraft
Hans-Martin Stier («Rennschwein Rudi Rüssel») ist Ben Schneider
Hugo Egon Balder («Genial Daneben») ist Willi Mühlenkamp
Stefanie Höner («Barfuß bis zum Hals») ist Miriam Brosi
Dietmar Mues («Ich trag dich bis ans Ende der Welt») ist Herbert Scheuermann
Charlotte Bohning («Countdown») ist Sandra Schmidt
Klaus Zmorek («Unter dir die Stadt») ist Udo Rosinski
Jeremy Mockridge («Die wilden Hühner und das Leben») ist Lukas Brosi

Kritik
Zum modernen Krimi-Film gehört es fast schon zur Normalität: Kleine Nebengeschichten, die das Ermittler-Team betreffen. Sie werden auf charmante Weise in Szene gesetzt – der Mordfall bleibt natürlich im Vordergrund. In dieser Form hat das nicht nur seine Berechtigung, sondern erfrischt eine trockene Kriminalhandlung sogar. Ein paar Sticheleien unter den Kollegen, der eine oder andere Humor oder einfach ein paar flotte Sprüche nebenbei – all das kann eine Krimi-Folge wie bei «SOKO Köln» auflockern. Der natürlich ernste Kriminalfall wird da tatsächlich auch mit zartbitterem Unterton serviert. Der Titel «Mord zartbitter» meint dabei hauptsächlich das Schokoladengeschäft, dessen Vermieter ums Leben gekommen ist. Wie – das zu klären ist die Aufgabe der Kölner Sonderkommissare Reuter und Hansen. Beide sind ein eingespieltes Team und haben sich über mehrere Staffeln bewährt, so dass eine lockere, ja auch zartbittere Nebenhandlung ganz locker von der Hand geht. Das Publikum wird es Natalia Geb danken, dass sie in ihrem Drehbuch die Ermittler zum eigenen Kampf mit der süßen Versuchung Schokolade antreten lässt. Denn dies ist ein Nebeneffekt, der für einiges Schmunzeln sorgt. Denn während Karin Reuter auf Diät sich äußerst schwer tut den Schokoladen-Spezialitäten zu widerstehen, gibt sich Frank Hansen voll dem Genuss hin. Beide Handlungen bergen komödiantische Elemente in sich.

Doch ist das nur eine Randerscheinung, denn die beiden Ermittler müssen den Fall des ermordeten Vermieters des Schokoladengeschäft von Miriam Brosi lösen, der sie erst dorthin führt. Dort treffen sie auf die von Stefanie Höner überzeugend gespielte Verkäuferin und Inhaberin des Ladens, die zwar offenkundig freundlich und nett erscheint, aber irgendwie auch ein Geheimnis mit sich trägt. Es ist die erste Spur, der Reuter und Hansen also nachgehen. Doch führt diese nur soweit, dass sie auf eine Gruppe Jugendliche aufmerksam werden. Denn die haben ein Graffiti in der Wohnung hinterlassen, in der der tote Vermieter aufgefunden wurde. Über mehrere Ecken führt der Weg schließlich auch zu Miriam Brosis Sohn Lukas, der offensichtlich zu dieser Gruppe gehört. Es ist die zweite Spur der SOKO-Ermittler und gleichzeitig ein erstes Highlight des Films. Denn Jungschauspieler Jeremy Mockridge, bekannt vor allem aus den «Die wilden Hühner»-Filmen und der «Lindenstrasse» bietet seine ganze Klasse auf, wenn es nachdem Lukas ausfindig gemacht wurde in den Verhörraum geht. Der freche Charakter bringt eine gute Portion Frische in den Krimi-Film, der hier zum ersten Mal so richtig authentisch und nicht aufgesetzt wirkt. Denn zuvor ist vieles noch Makulatur, was dann fortschreitend immer mehr professionelle Züge annimmt. Denn auch das Drehbuch sieht hier erstmals eine heiße Spur vor, mit der man aber irgendwie zu lang gewartet hat. War die Spannung gerade im Begriff flöten zu gehen, hat der Film an dieser Stelle gerade noch die Kurve bekommen.

Auch fortan scheint die Besetzung mit Jeremy Mockridge ein Glücksfall für das von Regisseur Sascha Thiel inszenierte «SOKO Köln: Mord zartbitter» gewesen zu sein. Denn bei seinen Auftritten kommt jeweils jugendliche Dynamik ins Spiel, was dem ansonsten eher abgeklärten, routinierten Geschehen in dem ZDF-Krimi sichtlich auf die Beine hilft. Doch auch noch ein weiterer Gastschauspieler bringt das festgefahrene Schema des Krimi-Dauerbrenners etwas aus den Fugen. Es ist handelt sich dabei aber nicht etwa um einen weiteren jungen Schauspieler, sondern eher um einen vom alten Eisen: Hugo Egon Balder. Der «Genial daneben»-Moderator versucht sich einmal mehr als Schauspieler und schlüpft in die Rolle des zwiespältigen Künstlers Mühlkamp, der er überzeugend spielt. Denn manch einer mag Balder eine Krimi-Rolle gar nicht zutrauen, doch ist es bei weitem nicht die erste (zuletzt im «Tatort») und außerdem macht er seine Sache sogar sehr gut. Zumindest spielt er auf dem gleichen Level wie die beiden Kölner SOKO-Ermittler und steht ihnen in nichts nach. Vielmehr bringt er sogar ihre Ermittlungen auf Trab.

Zusammenfassend hat man in «SOKO Köln: Mord zartbitter» etwas zu viel Potenzial verschenkt. An die zwar interessante Geschichte ist man leider zu träge heran gegangen, so dass etwas Leerlauf unvermeidlich war. Darüber wird der Zuschauer nicht hinweg sehen können und auch kann die nette Nebengeschichte rund um das Ermittler-Team das alles nicht wett machen. Dass es aber immerhin zwei Momente im Film gibt, an denen die Handlung dank guter Schauspielleistungen aus der Trägheit ausbrechen kann, ist ein sehr positiver Aspekt, der zum Zuschauen einlädt. Man sollte am Anfang nur nicht allzu viele Erwartungen in die Krimi-Story setzen, denn sonst wird man am Ende selbst zartbitter enttäuscht.
Redakteur: Jürgen Kirsch

Das ZDF zeigt «SOKO Köln: Mord zartbitter» am Dienstag, 2. November 2010 um 18.00 Uhr sowie regelmäßig dienstags 20 weitere neue Folgen.

LG sally

sally ( gelöscht )
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20.11.2010 06:26
#56 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



«SOKO»-Serien weiterhin sehr erfolgreich

Tag für Tag schalten mehr als vier Millionen Zuschauer ab 18.00 Uhr den Fernsehsender ZDF ein, um eine neue Folge einer «SOKO»-Serie zu sehen.


Redakteur: Fabian Riedner
Jeden Tag um 18.00 Uhr strahlt das Zweite Deutsche Fernsehen eine Serie aus dem «SOKO»-Franchise aus – mit überragenden Einschaltquoten. Am Montag lief die dritte Folge der 36. «SOKO 5113»-Staffel, die 4,51 Millionen Fernsehzuschauer verzeichnete. Die Episode „Der Fluch des Osiris“ erreichte einen Marktanteil von 20,6 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden erfreuliche 8,2 Prozent Marktanteil gemessen.

Einen Tag später ging „Katz und Maus“ von «SOKO Köln» auf Sendung, mit 4,25 Millionen Zusehern erreichte die Krimiserie 19,8 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Zusehern erzielte die dritte Episode der siebten Staffel genau acht Prozent Marktanteil. Übrigens: Von 40 Episoden pro Staffel haben sich die Produzenten inzwischen wieder getrennt, die neue Runde kommt mit 20 Folgen aus.

Im Durchschnitt verfolgten 4,10 Millionen Menschen am Mittwoch die Serie «SOKO Wismar», der Marktanteil betrug 19,5 Prozent. Genau 0,53 Millionen Zuseher waren zwischen 14 und 49 Jahre alt und sorgten für einen Marktanteil von 7,1 Prozent. Während «SOKO Wismar» bereits in der siebten Staffel läuft, ist von «SOKO Stuttgart» erst die zweite Runde auf Sendung gegangen. Eine neue Ausgabe interessierte 4,25 Millionen Menschen, der Marktanteil lag bei 20,1 Prozent. Bei den jungen Zusehern generierte der Krimi einen Marktanteil von 7,2 Prozent.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=45911&p3=

LG sally

sally ( gelöscht )
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29.11.2010 14:19
#57 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



«SOKO Leipzig» feiert Zehnjähriges

Anfang Januar wird das ZDF zwei 90-Minüter der ZDF-Krimiserie ausstrahlen. Grund: Das Krimiformat läuft seit zehn Jahren erfolgreich im Zweiten.


Redakteur: Manuel Weis
Anfang 2011 feiert die Ufa-Produktion «Soko Leipzig» Geburtstag. 2001 startete das Zweite Deutsche Fernsehen die TV-Ausstrahlung, im kommenden Jahr feiert die Serie demnach ihren zehnten Geburtstag. Das ZDF zeigt dann den 200. Fall des Teams – gesendet wird dieser in einem aufwändig hergestellten Zweiteiler, der den Titel „Gefangen“ trägt. In der Doppelfolge zum Staffelauftakt im neuen Jahr trifft Kommissar Jan Maybach eine verhängnisvolle Fehlentscheidung, die das SOKO-Team vor die Zerreißprobe stellt.

Gezeigt werden die zwei 90-minütigen Filme am 7. und 14. Januar 2011 jeweils um 21.15 Uhr. Der von Marco Girnth gespielte Kommissar wird Opfer einer raffiniert eingefädelten Intrige wird. Eigentlich wollte Jan nur Liane Hellmann schützen, eine attraktive Studentin und Mitarbeiterin eines Escortservice, deren Freundin und Kollegin ermordet wurde. Doch dann gerät Jan unter Mordverdacht und er wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Das TV-Format erfreut sich weiterhin größter Beliebtheit, läuft seit Wochen am Freitagabend. Im November holten die ausgestrahlten Episoden Einschaltquoten zwischen 13,1 und 15,9 Prozent Marktanteil. Bis zu 4,9 Millionen Menschen sahen die gezeigten Ausgaben im Schnitt.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=46118&p3=

LG sally

sally ( gelöscht )
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29.12.2010 05:40
#58 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Quotencheck: «SOKO Kitzbühel»

Die Gemeinschaftsproduktion «SOKO Kitzbühel» von ORF und ZDF konnte auch in der neunten Staffel ein breites Publikum begeistern.


Redakteur: Jakob Bokelmann
Die «SOKO»-Reihe bestimmt wochentags ab 18:05 Uhr das Vorabendprogramm im ZDF und erfreut sich vor allem bei der Gesamtbevölkerung großer Beliebtheit. Seit dem Jahre 2001 ermittelt die Sonderkommission allerdings nicht mehr nur in Deutschland - in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rundfunk ORF produzierte das ZDF den Ableger «SOKO Kitzbühel», der seit 2003 auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird und das Krimiprogramm am frühen Freitagabend besetzt. Wenige Monate nach der Originalausstrahlung im ORF zeigte das ZDF von September bis Dezember die neunte Staffel und erzielte dabei erneut gute Quoten vor allem beim Gesamtpublikum.

Am 24. September 2010 debütierte die erste Folge der neunten Staffel mit durchschnittlich 3,38 Millionen Zuschauern und tollen 19,6 Prozent Marktanteil. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holte «Samsons Tod» 6,6 Prozent Marktanteil und lag damit leicht über dem Senderschnitt. Eine Woche später bereitete die Folge «Fun-Park» weniger Spaß: Im Schnitt schalteten zwar 3,01 Millionen Bundesbürger und 18,7 Prozent aller fernsehenden Deutschen ein, bei den Jungen lag «SOKO Kitzbühel» mit 5,7 Prozent Marktanteil allerdings unter dem Senderschnitt und erzielte die schlechtesten Einschaltwerte der gesamten Staffel. Ein marginaler Aufwärtstrend zeigte sich am 8. Oktober 2010, als die dritte Folge «Herzflimmern» rund 3,18 Millionen Zuschauer, 20,1 Prozent Marktanteil und mäßige 5,8 Prozent Zielgruppenmarktanteil erreichte. «Todesängste» mussten die Verantwortlichen am 15. Oktober 2010 nicht erleiden, denn die vierte Episode interessierte durchschnittlich 3,58 Millionen Zuschauer, 19,7 Prozent des Gesamtpublikums und gute 7,3 Prozent der werberelevanten Bevölkerung.
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Eine Woche später schalteten durchschnittlich 3,82 Millionen Zuschauer und 20,9 Prozent aller Deutschen ab drei Jahren ein. Mit durchschnittlich 8,5 Prozent Zielgruppenmarktanteil traf «Die letzte Chance» auch bei den Jungen ins Schwarze und lag deutlich über dem Senderschnitt. Die sechste Folge «Slackline» hielt am 29. Oktober 2010 ebenfalls das Gleichgewicht und unterhielt im Schnitt 3,74 Millionen Zuschauer, 21,0 Prozent aller Fernsehenden und gute 7,3 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. «Abgestürzt» ist «SOKO Kitzbühel» auch in der Folgewoche nicht, denn die siebte Episode der Krimiserie schauten durchschnittlich 4,12 Millionen Deutsche, 20,8 Prozent aller fernsehenden Bundesbürger und 6,7 Prozent der werberelevanten Zielgruppe. Die achte Folge «Weißer Kaviar» interessierte am 12. November 2010 durchschnittlich 4,18 Millionen Zuschauer, holte mit 21,1 Prozent Marktanteil die besten Werte beim Gesamtpublikum der neunten Staffel und konnte ebenfalls mit tollen neun Prozent Marktanteil in der jungen Bevölkerung punkten.

Die neunte und zehnte Folge von «SOKO Kitzbühel» kam auf durchschnittlich 4,16 Millionen bzw. 4,06 Millionen Zuschauer, 20,7 bzw. 20,4 Prozent Marktanteil und 7,9 bzw. 7,6 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten. Trotz «Restrisiko» waren am 26. November 2010 wieder 4,06 Millionen Zuschauer und 20,4 Prozent aller fernsehenden Deutschen dabei; bei den 14- bis 49-Jährigen schalteten 7,6 Prozent ein. Die elfte Folge war am 3. Dezember 2010 mit 4,19 Millionen Zuschauern und 20,3 Prozent Marktanteil wieder erfolgreich und holte mit 9,8 Prozent Zielgruppenmarktanteil den besten Wert der neunten Staffel bei den Jungen. «Der Fluch des Teppichs» verlor eine Woche später auf hohem Niveau einige Zuschauer, unterhielt aber dennoch durchschnittlich 4,14 Millionen Deutsche, 20,1 Prozent des Gesamtpublikums und 6,7 Prozent der werberelevanten Bevölkerung. «Die schönste Zeit ihres Lebens» hatten am 17. Dezember 2010 durchschnittlich 4,32 Millionen Deutsche, sodass das Finale die Folge mit den meisten Zuschauern war. Bei einem Marktanteil von 20,3 Prozent und 8,3 Prozent Marktanteil bei den Jungen durfte sich allerdings auch das ZDF freuen.

Die neunte Staffel «SOKO Kitzbühel» unterhielt mit 13 Folgen durchschnittlich 3,84 Millionen Zuschauer und tolle 20,3 Prozent aller Fernsehenden ab drei Jahren, sodass die Krimiserie beim Gesamtpublikum fast acht Prozentpunkte über dem Senderschnitt lag. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren im Schnitt 0,49 Millionen Zuschauer dabei; durchschnittlich erreichte das Format 7,5 Prozent Marktanteil in der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen und lag damit zwar nicht weit, aber dennoch über dem Senderschnitt. Angesichts derartiger Quoten und der Tatsache, dass sich das Format im Vergleich zur achten Staffel sogar noch verbessern konnte, verwundert es nicht, dass die Gemeinschaftsproduktion von ORF und ZDF fortgeführt wird - die Dreharbeiten zur zehnten Staffel «SOKO Kitzbühel» sind bereits beendet, ein Sendetermin steht allerdings noch nicht fest.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=46710&p3=

LG sally

sally ( gelöscht )
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07.01.2011 06:45
#59 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO Leipzig: Gefangen»

Story

Die Studentin Nora Beier wird zu Tode gefoltert aufgefunden. Zusammen mit ihrer Kommilitonin Liane Hellmann hatte sie neben dem Studium für eine Escort-Agentur gearbeitet, die Doris Berger leitet. Als die SOKO-Ermittler sie um die Herausgabe ihrer Kundendatei bitten, verweigert sie dies aus Diskretionsgründen. Auch Staatsanwalt Binz tut sich schwer, den Durchsuchungsbeschluss für die Agenturräume abzusegnen. Offensichtlich gehören bekannte Bürger der Stadt zum Kundenkreis des Begleitservice. Oberkommissar Jan Maybach, der auch glaubt, dass Staatsanwalt Binz etwas zu verbergen hat und diesen angreift, spürt sofort, dass Liane etwas verheimlicht. Unter dem Deckmantel, ein Kunde zu sein und ohne seine Kollegen einzuweihen, verabredet er sich deshalb heimlich mit Liane in einem Restaurant. Ein Alleingang, der Jan zum Verhängnis werden wird. Denn Liane vertraut ihm an, dass Nora gelegentlich auch gezielt bestimmte Kunden ausspionieren sollte.

Da Nora ihre Informationen nach ihrem letzten Auftrag teuer verkaufen wollte, hat ihr das das Leben gekostet. Kurz darauf wird Liane von den Auftraggebern Noras bedroht wird und ruft Jan Maybach zur Hilfe. In Notwehr muss Jan einen der Männer erschießen, die Liane angegangen sind. Dann wird er bewusstlos geschlagen. Als er wieder zu sich kommt, sind die Waffe des Opfers, der Komplize und auch Liane spurlos verschwunden. Jan steckt in Erklärungsnot und Staatsanwalt Binz beginnt, gegen ihn zu ermitteln. Nur seine Kollegen halten noch zu ihm. Schließlich gelingt es der SOKO, Liane und ihren Entführer aufzuspüren. Doch nach der erfolgreichen Befreiungsaktion macht Liane in der anschließenden Befragung durch den Staatsanwalt eine überraschende Aussage: Angeblich habe Jan sie als Stalker verfolgt und ihren Freund aus Eifersucht erschossen. Jan muss seine Unschuld beweisen, doch vom Dienst ist er suspendiert und muss sich erneut auf die Kollegen verlassen, die im Dunkeln tappen. Bald darauf kämpft er wieder auf eigene Faust, mit ebenfalls verhängnisvollem Ausgang. Bald darauf muss er in Untersuchungshaft und wird sogar verurteilt. Jan muss sich jetzt gänzlich auf seine Kollegen verlassen, die zum letzten Strohhalm greifen, um ihn noch zu retten.

Darsteller
Andreas Schmidt-Schaller («Nach den Jahren») ist Hajo Trautzschke
Marco Girnth («Die Akte Golgatha») ist Jan Maybach
Melanie Marschke («The Bill») ist Ina Zimmermann
Pablo Sprungala («Klimawechsel») ist Vincent Becker
Caroline Scholze («Der Landarzt») ist Leni Trautzschke
Maximilian Klas («SOKO Leipzig») ist Benni Maybach
Annika Blendl («Tatort») ist Liane Hellmann
Ralph Herforth («Familie Fröhlich») ist Lothar Brandt
Michael Rotschopf («Stralsund – außer Kontrolle») ist Staatsanwalt Binz

Kritik

Anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums geht die «SOKO Leipzig» gleich in doppelter Spielfilmlänge mit einem besonders interessanten und spannenden Fall an den Start. Das Produktionsteam der UFA Fernsehproduktion belohnt sich mit dem Zweiteiler des erfolgreichsten Ablegers von «SOKO 5113» selbst. Denn die beiden Spielfilme sind ein Hingucker geworden, die an Nervenkitzel und Spannung einiges bereithalten. Das kommt nicht von ungefähr, denn das Drehbuch von Marija Erceg und Wiebke Jaspersen hält eine atemberaubende Storyline bereit, die sich mit Intrigen, Vertrauen und dem Kampf für Gerechtigkeit beschäftigt. Der kluge Ermittler Jan Maybach fällt auf die im Escort-Service arbeitende Jura-Studentin herein. Aus Angst benutzt sie ihn für eine Intrige, die Jan Maybach später hinter Gittern bringt. Hin- und hergerissen zwischen beruflichem Ehrgeiz, dem unerfüllten Kinderwunsch und dem Charme der jungen Studentin begeht Jan Maybach einen großen Fehler: Er startet einen Alleingang, den er später bereuen wird. Denn er bringt ihn über Umstände erst in die prekäre Lage und macht die Intrige, der er dann zum Opfer fällt erst möglich.

Darin verwickelt sind natürlich noch zahlreiche andere Figuren, wie die Chefin des Begleitservice Doris Berger, die als ehemalige Stasi-Mitarbeiter zusätzlich Geld in die Kassen spülen will, in dem sie manche ihrer Kunden erpressbar macht. In Folge dieser Habgier musste die Mitarbeiterin Nora sterben. Nun ist auch Liane in Gefahr, denn sie etwas, das die Ganoven gerne als Beweis- und Druckmittel vernichten möchten. Doch auch nachdem sie die Informationen aushändigt, soll sie ans Messer geliefert werden – bis ihrem Kidnapper ein weiterer Auftrag zugeteilt wird: Die belastende Aussage gegen Jan Maybach. Das alles klingt nicht nur spannend, sondern ist auf dem Bildschirm eines echt packenden Krimis würdig. Keineswegs verliert sich «SOKO Leipzig: Gefangen» in der eigenen Story, sondern hält stets das Spannungslevel hoch. Denn das Netz aus Lügen und Intrigen zieht sich für den SOKO-Ermittler Jan Maybach ebenfalls immer mehr zu. Solange bis seine prekäre Situation gänzlich ausweglos erscheint. An jedem Ermittlungsschritt kann der Zuschauer teilhaben. Wenn die SOKO-Beamten laut überlegen und kombinieren, rätselt der Zuschauer vor dem Bildschirm mit. Wenn sie Verdächtige befragen oder vernehmen, fiebert man vor dem Fernseher mit, denn obwohl die Rollen Gut und Böse klar verteilt sind und man den Täter quasi schon eine zeitlang kennt, ebbt die Spannung keineswegs ab.

Denn mit dem Wissen über den Bösewicht, ist man nur auf demselben Stand wie Jan Maybach, der wohlwissend unschuldig ist, seine Unschuld gegenüber den Kollegen und dem Staatsanwalt nicht beweisen kann. Das Dickicht an Fallen, in die er hineintappt, lässt auch den Zuschauer mit dem Serien-Charakter mitfühlen und sich in seine Lage versetzen. Regisseur Jörg Mielich hat also sehr gut daran getan, die Serien-Routine nicht gänzlich ad acta zu legen, sondern den Kriminalfall in etwas gestreckter Form als üblich noch mehr erlebbar zu machen. Und so schafft es der Zweitteiler von «SOKO Leipzig: Gefangen» tatsächlich zu fesseln. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo sich Jan Maybach verhängnisvoll auf die junge Escort-Dame Liane einlässt, ist auch der Zuschauer irgendwie „gefangen“ in der Story des Kriminalfilms. Der berühmte Funke springt bei «SOKO Leipzig: Gefangen» sehr schnell über. Nach dem Ende des ersten Teils mag man den zweiten Teil gar nicht mehr missen, denn schließlich hat das Schicksal des zu Unrecht in Untersuchungshaft gelangten SOKO-Beamten ein Interesse beim Zuschauer geweckt.

Die Schauspieler erfüllen ihre Aufgabe mit Bravour und pendeln zwischen emotionalen Szenen und einigen Moralfragen. Dabei geht es auch um Vertrauen auf Seiten von Jan Maybach, der sich auf die Kollegen verlassen muss, wie auch bei den SOKO-Beamten selbst, die in ihrer Rolle als Polizisten und Freunde des Angeklagten in Personalunion vor einer schwierigen Aufgabe stehen. Und natürlich wird das dann auch zur Gewissensfrage, die sich auch die Escort-Service-Betreiberin, die ihre Kunden erpressen lässt, sowie die junge Liane gefallen lassen muss, geht sie für das eigene Wohl doch quasi „über Leichen“ in dem sie Jan ins Gefängnis bringt. Und auch im Knast werden diverse Fragen aufgeworfen, weil Jan Maybach nicht locker lässt und auch hinter Gittern noch nach Beweisen für seine Unschuld sucht. Dabei geht er auch die Gefahr ein, das eigene Leben zu verlieren. Kurzum: Von Langeweile ist in dem Zweiteiler-Spielfilm «SOKO Leipzig: Gefangen» keine Spur.

Doch einige Kritikpunkte gibt es dann doch noch: Zum einen wirken die Gefängnis-Szenen im zweiten Teil zu klischeehaft („Frischfleisch vom Bullen“) und möglicherweise überholt. Zum anderen enttäuscht die finale Auflösung im zweiten Teil etwas. Leider wird nur allzu leicht der Eindruck erweckt als seien die Ideen für ein gutes Finale als krönenden Abschluss ausgegangen. Zu einfach erscheint die Auflösung des Falls und damit auch des ganzen Komplotts gegen den SOKO-Beamten. Denn hätte eine raffinierte Aufklärung oder Ermittlung der SOKO-Kollegen von Jan Maybach zum Erfolg geführt, hätte dieser hinter Gittern nicht den Aufstand proben müssen und auch wenn Liane nicht um ein Bekenntnis zu ihrer Falschaussage herum gekommen wäre, hätte man das Aufklären dieser etwas spannender verpacken können. Letztlich aber weiß «SOKO Leipzig: Gefangen» trotz der kleinen Schwachstellen im zweiten Teil vollends zu überzeugen. Ein Geburtstagsgeschenk zum Zehnjährigen ist es für die Leipziger allemal.
Redakteur: Jürgen Kirsch

Das ZDF zeigt den ersten Teil von «SOKO Leipzig: Gefangen» am Freitag, 7. Januar 2011 um 21.15 Uhr sowie den zweiten Teil am Freitag, 14. Januar 2011 ebenfalls um 21.15 Uhr.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=46872&p3=

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13.01.2011 13:47
#60 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO Wien: In bester Gesellschaft»

Story

Auf der Donauinsel wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Da ein Raubmord sofort ausgeschlossen werden kann, da um das Opfer herum verteilt rund 100.000 Euro liegen, muss die SOKO weitere Spuren lesen. In der Hand der Toten findet sich ein offenbar von einem Kleidungsstück abgerissener Knopf mit einem eingravierten Wappen. Dieses zeigt ein Buch und eine Krone und führt zu einem traditionsreichen Eliteinternat für Jungen. Internatsleiter Wagner ist tief betroffen, die Tote als die Tochter des Schulwarts identifizieren zu müssen. Er bittet die SOKO Wien um eine diskrete Vorgehensweise, da die Schüler des Internats allesamt aus reichen Familien stammen.

Bei der Inspektion der Schüleruniformen stellt sich bald darauf heraus, dass am Ärmel der Jacke von Julian Meinsdorff, dem Sohn einer Bankerfamilie, tatsächlich ein Knopf fehlt. Der will das ermordete Mädchen aber nur flüchtig gekannt zu haben. Die SOKO Wien stößt bald auf eine zwielichtige Spur, die sie zu der Erkenntnis bringt, dass die Ermordete einem lukrativen Nebenerwerb samt Latex- und Peitschen-Utensilien nachging. Da die Ermittler bei den Schülern auf eine Mauer des Schweigens stoßen, wird Penny Lanz als Informatikdozentin in das Internat eingeschleust, wo sie auf schockierende Indizien und Zusammenhänge stößt.

Darsteller
Stefan Jürgens («Tatort», «380.000 Volt») ist Major Carl Ribarski
Gregor Seberg («Die Wanderhure») ist Oberstleutnant Helmuth Nowak
Lilian Klebow («Stadt, Land, Mord») ist Revierinspektorin Penny Lanz
Dietrich Siegl («Um Himmels Willen») ist Oberst Otto Dirnberger
Maria Happel («Klimawechsel») ist Dr. Franziska Beck
Helmut Bohatsch («SOKO Wien») ist Franz Wohlfahrt
Sigmar Solbach («Die Alpenklinik») ist Maximilian Meinsdorff
Jonathan Beck («Freche Mädchen 2») ist Julian Meinsdorff
Holger Handke («Tatort», «SOKO Kitzbühel») ist Roman Jung
Peter Faerber («FC Rückpass») ist Fritz Danner
Hannes Gastinger («Die Lottosieger») ist Konrad Wagner
Martin Fischerauer («Der Fall des Lemming») ist Matthias Steglitzer

Kritik
Es ist nicht so, dass es ein solches Krimi-Szenario nicht schon des Öfteren gegeben hat: Eine Eliteschule mit dunklen Geheimnissen ihrer Schüler und reiche, einflussreiche Väter, die sich mit einer Armada aus Anwälten gegen das Ermittlerteam stellen. Das komplexe Thema, das neben Spannung auch Interesse bei dem Zuschauer erzeugt, weil Gewissens- und Vertrauensfragen aufgeworfen werden, die man auf sich selbst projizieren kann, birgt dabei aber auch die Gefahr, dass man zu viele Details erzählen muss, so dass die Geschichte dann allmählich etwas einseitig erscheint. Bei dem Drehbuch von Stefan Brunner für die «SOKO Wien»-Folge ist genau das Gegenteil der Fall. In der Kürze der 60-minütigen Episode hat man die interessanten Details gar weggelassen und erzählt die komplexe Geschichte quasi in einer schnelleren Fassung. Dabei nimmt das zunächst gewonnene Interesse beim Zuschauer immer mehr ab. Viele Handlungsabschnitte wirken obendrein stark verkürzt und auch das Ende ist dadurch nicht wirklich schlüssig. Mehr noch ist es gar nicht gut gewählt worden, denn gänzlich nachvollziehbar ist es ebenfalls nicht. Die erste Folge der sechsten Staffel der «SOKO Wien» steht sich also mit dem straffen Zeitplan der Erzählungen irgendwie selbst im Weg. Ein in Kriminalfilmen übliches Recherchieren und Spurenlesen findet fast nicht statt, bekommen die Ermittler doch fast alle nötigen Details auf dem Silbertablett serviert, während andere wie zuletzt «Kommissarin Lucas» mit einem ähnlichen Fall-Szenario sich die Fakten mühsam erarbeiten mussten.

Der Faktor Zeit hat in dem Film also eine gewichtige Bedeutung, denn hier waren Regisseur Erhard Riedlsperger schon gewissermaßen die Hände gebunden. Eine Szene nach der nächsten musste abgedreht werden. Für Detailgenauigkeit blieb offenbar keine Zeit. Dadurch wird jedenfalls sehr viel Potenzial verschenkt, das ein solches Szenario für einen Kriminalfall bietet. Auch jegliche Gesellschaftskritik hat man ausgespart, reißt diese nur grob an, indem die Ermittler mit Schmäh-Sprüchen die Verhörten aus der Reserve zu locken versuchen. Das Drehbuch ist also nicht die große Stärke von «SOKO Wien: In bester Gesellschaft», denn für die komplexe Story war die verfügbare Erzählzeit einfach zu kurz. In bester Gesellschaft konnte sich aber auch der Regisseur fühlen, denn das Schauspieler-Ensemble trägt dazu bei, dass der Kriminalfilm letztlich doch noch zumindest Unterhaltungswert hat. Denn so ist es das authentische Spiel des Ermittler-Teams, das mit etwas Ironie und Wortwitz das schwierige Thema sogar ein wenig auflockern. Doch auch die Wiener Schmäh ist hier noch ausbaufähig. Dennoch sind die Verhörszenen ein großer Pluspunkt für den Film. In jenen Verhörszenen kommen auch die Nebencharaktere zur Geltung und deren Darsteller wie zum Beispiel Jonathan Beck als Sohn des reichen Vaters oder Holger Handke als Anwalt der reichen Familie und Martin Fischerauer als Mitschüler-Erpresser dürfen ihr Talent sowie Können unter Beweis stellen.

Letztlich sind vor allem sie es, die das eher maue Drehbuch noch in die richtige Richtung drehen können. Doch retten können sie die zu knappe Geschichte nicht mehr, denn aus einem wenig detaillierten Drehbuch können auch die besten Darsteller ihrer Zunft keine komplexe Geschichte mehr machen. Und so ist es etwas schade, dass man sich hier nicht mehr Zeit genommen hat oder aber die Geschichte nicht ganz so facettenreich aufgezogen hätte. Denn tatsächlich wäre ein größerer Mehrwert der «SOKO Wien»-Folge übrig geblieben hätte man sich in dem komplexen Szenario auf wenige Details gestürzt, diese aber dann auch ausführlich behandelt. Übrig geblieben ist ein abgehetztes Ermittler-Team, das den Mord zwar aufklären kann und auch die dunklen Geheimnisse aufdecken kann – doch die Frage nach dem besten Weg dorthin, offenbart das große Manko. Denn dieser Weg ist nur sehr dürftig gepflastert worden, so dass viele Lücken nicht gefüllt wurden.
Redakteur: Jürgen Kirsch

Das ZDF zeigt «SOKO Wien: In bester Gesellschaft» am Freitag, 14. Januar 2011 um 18 Uhr. Insgesamt 13 neue Folgen der Serie werden freitags, ebenfalls um 18 Uhr, ausgestrahlt.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47027&p3=

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31.01.2011 16:23
#61 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



ZDF lässt neue «SOKO Stuttgart»-Staffel herstellen

Am Dienstag beginnen die Dreharbeiten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Peter Ketnath spielt dann wieder die Hauptrolle.


Redakteur: Manuel Weis
Das ZDF wird die erfolgreiche Vorabend-Krimiserie «SOKO Stuttgart» fortsetzen. Ab Dienstag werden in Stuttgart neue Episoden des Formats gedreht, die dann zur dritten Staffel gehören. Die neue Staffel soll 25 Folgen umfassen. Neben der weiteren Stammbesetzung - Peter Ketnath als "Jo" Stoll, Nina Gnädig als Anna Badosi, Benjamin Strecker als Rico Sander und Karl Kranzkowski als Michael Kaiser - stehen viele prominente Episodendarsteller vor der Kamera.

Daniel Helfer führt Regie in diesen ersten vier Folgen. Die Dreharbeiten der gesamten dritten Staffel dauern voraussichtlich bis Mitte November 2011. Produziert wird die jüngste Serie der ZDF-«SOKO»-Familie von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH.

Gesendet wird die Krimiserie immer donnerstags um 18.00 Uhr. Im Jahr 2011 holten die bisher gezeigten Folgen 19,1 und 18,6 Prozent Marktanteil bei allen. 2010 kam man hin und wieder auch auf mehr als 21 Prozent Marktanteil. Insgesamt ist die Stuttgarter «SOKO» somit ähnlich erfolgreich wie die Kollegen in Köln oder in Österreich.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47429&p3=

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08.02.2011 13:32
#62 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Pierre Besson wird neuer Hauptkommissar bei der «SOKO Köln»

Das ZDF dreht neue Folgen seiner Vorabend-Serie und hält eine wichtige Veränderung bereit.


Redakteur: Jürgen Kirsch
Die Dreharbeiten zu 23 neuen Folgen der ZDF-Krimiserie «SOKO Köln» haben begonnen – und am Set konnte mit Pierre Besson ein neues Gesicht begrüßt werden. Denn in der zehnten Staffel der Vorabend-Serie ist er als Hauptkommissar Matti Wagner gemeinsam mit seinen Kollegen Sissy Höfferer, Lilia Lehner, Steve Windolf und Kerstin Landsmann bei der Verbrecherjagd zu beobachten. Er löst damit Schauspieler Jophi Ries (Foto) ab, der neun Staffeln lang als Frank Hansen das Gesicht der «SOKO Köln» mitgeprägt hat.

Pierre Besson hat am Maxim Gorki Theater Berlin und Ernst-Deutsch-Theater Hamburg gespielt und ist den Zuschauern aus vielen Fernsehproduktionen bekannt wie beispielsweise dem «Tatort» oder zuletzt dem Event-Zweitteiler «Hindenburg». Jophi Ries scheidet aus, um sich neuen Projekten zu widmen. Gleich in der ersten Folge, die ab Herbst 2011 ausgestrahlt werden wird, soll es zur Sache gehen: Der neue Hauptkommissar Matti Wagner, der eigentlich nur vorübergehend als Ersatz für die im Mutterschaftsurlaub weilende Julia Marschall (Lilia Lehner) ins Team gekommen ist, bangt mit seinen fassungslosen Kollegen um das Leben von Frank Hansen (Jophi Ries), der bei der Verfolgung eines Verdächtigen von einem Unbekannten lebensgefährlich verletzt worden ist.

Auch die weiteren Folgen der Staffel soll sich das neue Ermittler-Team mit vereinten Kräften, kriminalistischem Gespür und trockenem Humor auf die Spur des Verbrechens in Köln begeben. In den ersten Episodenrollen werden unter anderen auch Katharina Thalbach, Rudolf Kowalski, Helmut Zierl, Jenny Elvers-Elbertzhagen, Marleen Lohse und Roberto Blanco zu sehen sein. Produziert wird «SOKO Köln» übrigens von der Network Movie Köln.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47603&p3=

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25.02.2011 12:58
#63 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



«SOKO Wismar» geht in die neunte Staffel

Bereits Anfang März beginnen die Dreharbeiten zu neuen Folgen. Mit dabei ist mit Jonas Laux auch ein neues Gesicht im SOKO-Ermittler-Team.


Redakteur: Jürgen Kirsch
In Wismar und Umgebung wird ab dem 7. März und voraussichtlich bis Anfang Oktober 2011 die neunte Staffel der ZDF-Krimi-Serie «SOKO Wismar» gedreht werden. 25 neue Folgen à 44 Minuten sollen dann entstehen. Für die Ausstrahlung der neuen Folgen hat das ZDF den Zeitraum Herbst 2011 ins Visier gefasst. Hergestellt wird die neunte Staffel von Cinecentrum Berlin Film- und Fernsehproduktion. Mit dabei sind auch wieder die Schauspieler Jan Kroschwald, Claudia Schmutzler, Dominic Boeer und Li Hagman.

Die nördlichste SOKO widmet sich dann wieder den Fällen um die Hafenstadt an der Ostee. Auf dem Plan stehen abwechslungsreiche und spannende Kriminalgeschichten mitten aus dem Leben. In der neuen Staffel geht es dann beispielsweise um Mord aus Eifersucht, Betrug aus Habgier oder Diebstahl aus Verzweiflung. Kriminalhauptkommissar und SOKO-Leiter Jan Reuter, gespielt von Jan Kroschwald begrüßt zudem einen Neuen in seiner Truppe: Kriminaloberkommissar Nils Theede kehrt aus Hamburg in seine Heimatstadt Wismar zurück und wird an der Seite von Kriminalhauptkommissarin Katrin Börensen (Claudia Schmutzler) auf Verbrecherjagd gehen.

Die Rolle des neuen Ermittlers übernimmt Jonas Laux, der unter anderem für «Familie Sonnenfeld» oder die TV-Serie «Wilde Jungs» bekannt ist. 2007 stand er bereits in einer Nebenrolle für die «SOKO Wismar» vor der Kamera. Sein neuer Charakter als Oberkommissar Nils Theede wird als draufgängerisch und mit cooler Fassade beschrieben.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47994&p3=

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04.03.2011 15:38
#64 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

Personalwechsel bei der "SOKO Wismar"

Jonas Laux ersetzt Michael Härle


Am Rosenmontag (7.3.) beginnen die Dreharbeiten zu einer neuen Staffel von "SOKO Wismar". Bis zum Herbst werden 25 weitere Folgen der ZDF-Krimiserie produziert.

Das Team um Kriminalhauptkommissar und SOKO-Leiter Jan Reuter (Udo Kroschwald) bekommt einen Neuzugang: Jonas Laux, bekannt aus "Familie Sonnenfeld", spielt den Kriminaloberkommissar Nils Theede, der aus Hamburg in seine Heimatstadt Wismar zurück kehrt. Er geht an der Seite von Hauptkommissarin Katrin Börensen (Claudia Schmutzler) auf Verbrecherjagd.

Der neue Ermittler löst Michael Härle alias Sven Herzog ab. Gesendet werden die neuen Folgen voraussichtlich ab Herbst 2011.

http://www.wunschliste.de/tvnews/11076

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28.04.2011 10:00
#65 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Immer mehr junge Zuschauer entdecken die «SOKO»-Serien

Die zahlreichen «SOKO»-Serien sind nach wie vor ein fester Bestandteil im ZDF-Programm. Bei allen Ablegern stimmen die Zuschauerzahlen. Und langsam aber sicher interessieren sich immer mehr junge Zuseher für die verschiedenen Formate.


Redakteur: Timo Niemeier
Wirklich erfolgreich ist das Zweite Deutsche Fernsehen beim jungen Publikum nicht. Im März holten die Mainzer nur einen Marktanteil von 6,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Zwischen September 2010 und März 2011 waren es gar nur 6,2 Prozent. Damit rangiert der öffentlich-rechtliche Sender unter den acht großen Vollprogrammen lediglich vor RTL II und kabel eins. Oft wird den Verantwortlichen vorgeworfen, die Bedürfnisse der jungen Zuschauer nicht zu bedienen. Doch nicht für alle Teile des Programms gilt das. Die «SOKO»-Reihe, von der an jedem Tag ein anderer Ableger zu sehen ist, zieht immer mehr Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren an. Alle am Vorabend gezeigten Spin-Offs konnten mit ihrer vergangenen Staffel in dieser Altersklasse zulegen.

So zum Beispiel das am Dienstag um 18.05 Uhr gezeigte «SOKO Köln». Verzeichnete die sechste Staffel im Schnitt noch 460.000 junge Zuschauer, so waren es bei Staffel sieben schon 550.000. Der Kölner Ableger der ZDF-Reihe konnte damit den größten Zuwachs beim jungen Publikum verzeichnen. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen stieg um einen Prozentpunkt von 6,4 auf 7,4 Prozent. Insgesamt sahen im Schnitt 4,17 Millionen Menschen die 20 neuen Folgen zwischen November und März. Der Durchlauf zuvor interessierte durchschnittlich 3,85 Millionen Zuseher, auch hier konnte «SOKO Köln» also gewinnen.

Ebenfalls deutlich zulegen konnte «SOKO Wismar». Hier kam die vergangene siebte Staffel auf 510.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren, der durchschnittliche Marktanteil lag bei 7,2 Prozent. Ein Jahr zuvor musste sich das ZDF noch mit 6,2 Prozent und 440.000 Zuschauern begnügen. Und auch insgesamt unterhielt die Serie im Mittel 200.000 Zuschauer mehr als im TV-Jahr 2009/2010. 4,10 Millionen Menschen ab drei Jahren führten auf Staffelsicht zu einem tollen Marktanteil von 20,1 Prozent.

Auch die jüngste aller «SOKO»-Serien konnte Zuschauer hinzugewinnen. «SOKO Stuttgart» kam in der ersten Staffel auf 450.000 Zuseher aus der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen, ein Jahr später waren es 500.000. Der Marktanteil kletterte von 6,6 auf 7,3 Prozent. Wachsender Beliebtheit beim jungen Publikum erfreut sich auch «SOKO Wien», wo sich durchschnittlich 500.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren für die sechste Staffel entschieden. Staffel fünf kam auf 460.000. Dieser Anstieg ist auch deshalb besonders, weil die Zuschauerzahlen insgesamt leicht rückläufig waren. Nämlich von 3,92 Millionen auf nun 3,88 Millionen, wobei der Marktanteil beim Gesamtpublikum mit 19,4 Prozent konstant blieb.

Das gleiche Bild zeigt sich bei dem Original «SOKO 5113». Im vergangenen Jahr unterhielt die 32. Staffel noch 550.000 junge Zuschauer, nun waren es immerhin 570.000. Der durchschnittliche Marktanteil stieg um einen halben Prozentpunkt. Insgesamt verlor die Serie aber etwa 80.000 Zuseher. Und mit «SOKO Kitzbühel» konnte auch der letzte Vorabend-Ableger bei den jungen Zusehern zulegen. So kamen zwischen Staffel acht und neun etwa 30.000 Menschen zwischen 14 und 49 Jahren hinzu. Das Kitzbühel-Team war von September bis Dezember 2010 zu sehen, danach übernahm auf dem Sendeplatz am Freitag um 18 Uhr «SOKO Wien».

Einzig und allein «SOKO Leipzig» reiht sich nicht in die Gewinnerriege ein. Dieses Spin-Off läuft aber als einziges in der Primetime und muss daher mit einer größeren Konkurrenz auseinander setzen. Staffel 13 kam noch auf 1,05 Millionen junge Zuschauer, der neueste Durchlauf erreichte noch 960.000. Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 7,8 Prozent steht man allerdings noch recht ordentlich da. Es bleibt festzuhalten, dass die Vorabend-Ableger der «SOKO»-Reihe nicht nur beim Gesamtpublikum sehr gut laufen, sondern langsam aber sicher auch immer mehr junge Zuschauer einsammeln. Für das ZDF ist das eine erfreuliche Nachricht: Die bröckelnden Quoten bei den 14- bis 49-Jährigen können also nicht nur mit teuren Sportrechten aufgehübscht werden. Auch mit Krimi-Serien kann man ein junges Publikum ansprechen. Das hat inzwischen auch die ARD verstanden und lässt diverse Serienformate für den Vorabend herstellen, diese sind dann ab dem kommenden Herbst zu sehen und laufen im Anschluss an die «SOKO»-Serien, nämlich immer um 18.50 Uhr im Ersten.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=49259&p3=

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sally ( gelöscht )
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02.05.2011 14:19
#66 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

"SOKO Kitzbühel": Drehstart zur elften Staffel

Zwölf neue Folgen der ZDF/ORF-Krimiserie


In dieser Woche beginnen die Dreharbeiten zur elften Staffel von "SOKO Kitzbühel". In Tirol entstehen zwölf neue Folgen der gemeinsam von ZDF und ORF produzierten Krimiserie, darunter eine 90 Minuten lange Episode.

Zum Staffelauftakt bekommt es die SOKO mit den tödlichen Folgen einer privaten Botox-Party zu tun. Die Gastgeberin (Cornelia Corba), die für sich und ihre Freundinnen (Michou Friesz und Inka Calvi) einen renommierten Schönheitschirurgen engagiert hatte, wird tot aufgefunden. In den nächsten Folgen geht es unter anderem um zwei tote Schüler in einem Nobel-Internat, illegale Giftmüll-Entsorgung und den Mord an einem Musiker.

In der Welt der Reichen und Schönen ermitteln wieder vor traumhafter Berglandschaft Kommissarin Karin Kofler (Kristina Sprenger) und ihr Kollege Lukas Roither (Jakob Seeböck). Erneut mit dabei sind Polizist Kroisleitner (Ferry Öllinger), Sterne-Koch Hannes Kofler (Heinz Marecek) und die Gräfin Schönberg (Andrea L'Arronge). Wann die neuen Folgen gesendet werden, ist noch offen.

http://www.wunschliste.de/tvnews/11691

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sally ( gelöscht )
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27.07.2011 19:30
#67 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

Neues Special: "SOKO Leipzig" bekommt Besuch aus London

Ein Wiedersehen mit 'The Bill'-Inspektor Jack Meadows


Pensionär Meadows (Simon Rouse) besucht Leipzig

Im Rahmen eines internationalen Serien-Crossovers trafen die Ermittler der "SOKO Leipzig" vor zwei Jahren auf ihre Berufskollegen der britischen Serie "The Bill". Das Ergebnis der Kooperation zwischen dem ZDF und dem Privatsender ITV war die Doppelfolge "SOKO Leipzig - The Bill: Entführung in London", in der das Patenkind des Leipziger Hauptkommissars Hajo Trautzschke in London entführt wird. Das Team macht sich auf den Weg nach England, um Detective Chief Inspector Jack Meadows bei seinen Ermittlungen zu unterstützen (wunschliste.de berichtete).

Zu einer erneuten Zusammenarbeit zwischen beiden Sendern kann es in der vorherigen Form nicht mehr kommen, denn "The Bill" wurde im August 2010 eingestellt. Großbritanniens langlebigstes Cop-Drama brachte es bis dahin auf 2400 Episoden in 26 Jahren. Der von Simon Rouse verkörperte Inspektor Meadows ist allerdings noch nicht aus der Welt: In einem neuen 90-Minuten-Special stattet er demnächst den Leipziger Kollegen einen Besuch ab. In dieser Woche beginnen die Dreharbeiten zur Episode "Die schwarze Witwe", in der wie beim ersten Zusammentreffen wieder der Brite Robbie del Maestro Regie führt.

SOKO-Chef Trautzschke (Andreas Schmidt-Schaller) verbindet mittlerweile eine Freundschaft mit Meadows, der als frisch gebackener Pensionär eigentlich nur ein paar erholsame Tage in Leipzig verbringen will. In einer Bar glaubt Meadows eine Frau zu entdecken, nach der er schon lange gesucht hat. Karen Bishop soll in London ihren Ehemann getötet haben und anschließend spurlos verschwunden sein. Hajo Trautzschke ist jedoch skeptisch: Er findet keine Hinweise darauf, dass es sich bei der Frau, die sich als Irene Karmann (Anica Dobra) ausweist, um die Gesuchte aus London handeln könnte. Zur gleichen Zeit ermitteln Hajos Kollegen Jan Maybach (Marco Girnth) und Ina Zimmermann (Melanie Marschke) in einem Todesfall. Ein Mann, der vom LKA überwacht worden ist, ist aus dem Fenster seiner Leipziger Wohnung gestürzt. Der tote Geologe ist der Ehemann von Irene Karmann. Obwohl ihnen der Fall vom LKA entzogen wurde, ermitteln die Leipziger zusammen mit Jack Meadows auf eigene Faust.

Das von der UFA produzierte Special geht im ZDF voraussichtlich Anfang Januar 2012 auf Sendung.

Bild: ITV
http://www.wunschliste.de/tvnews/12725

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09.08.2011 11:50
#68 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

ZDF zeigt künftig Krimiserien auch am Vormittag

'Rosenheim-Cops' und 'SOKO Kitzbühel' ermitteln


Seit Monaten ist das ZDF auf der Suche nach einem geeigneten Sendeplatz-Nachfolger für die US-Soap "Reich und Schön". Keines der bislang erprobten Formate konnte im werktäglichen Vormittagsprogramm jedoch auch nur annähernd akzeptable Quoten erzielen. Ab September setzt das ZDF daher auf eine bewährte Allzweckwaffe: Heimische Krimiserien sollen künftig das Quotenproblem lösen.

So treten am 22. September die "Rosenheim-Cops" und die "SOKO Kitzbühel" ihren Dienst im Vormittagsprogramm an. Die Bayern ermitteln von Montag bis Freitag jeweils um 10.30 Uhr, die Österreicher um 11.15 Uhr. Wiederholt werden beide Krimiserien ab der ersten Staffel.

Derzeit bemühen sich auf diesen Sendeplätzen noch das neue Boulevardmagazin "hallo deutschland emotionen" und der runderneuerte Medizin-Talk "Die Ärzte" mit Ruth Moschner um Zuschauer, allerdings nur mit sehr bescheidenem Erfolg. Ab dem 15. August darf noch die Zoo-Doku "Tierisch Kölsch" (11.15 Uhr) ihr Glück versuchen, bevor das ZDF dann auf die Krimi-Konserven zurückgreift.

http://www.wunschliste.de/tvnews/12843

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03.10.2011 00:17
#69 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO 5113: Die Tote des Monats» (34x01)

Story

Gerade noch "Mitarbeiterin des Monats", jetzt tot: Die Kassiererin Carmen Liebig wird erschlagen vor der Filiale der "Günstig!"-Supermarktkette gefunden. Ein Raubmord kann ausgeschlossen werden - es müssen persönliche Gründefür den Mord zu finden sein. Doch auch ihr arbeitsloser Freund Max hat keine Ahnung, wer ein Interesse am Ableben der Kassiererin gehabt haben sollte.

Im Supermarkt stößt die SOKO auf eine Mauer des Schweigens: Neid, Missgunst und vor allem Angst vor dem Filialleiter Deininger beherrschen das Klima des Supermarkts, in dem von Pausenzeiten bis zum Arbeitssoll alles streng und hierarchisch durchorganisiert ist. Um das Schweigen zu brechen, wird Katharina undercover in die "Günstig!"-Filiale eingeschleust - mit gefährlichen Konsequenzen für das gesamte Team.

Darsteller
Gerd Silberbauer («Der Landarzt») ist Arthur Bauer
Michel Guillaume («Solo für Sudmann») ist Theo Renner
Bianca Hein («Der Prinz von nebenan») ist Katharina Hahn
Jens Atzorn («Schuld und Unschuld») ist Thomas Deininger
Barbara Bauer («Schwere Jungs») ist Sandra Kujau

Kritik
Die Idee zu «SOKO 5113», der dienstältesten Serie des Franchises, stammte ursprünglich von Kriminaldirektor Dieter Schenk, der lange Zeit als Berater der Serie arbeitete und auch Drehbücher für sie schrieb. Das Ziel, als man das Konzept in den 70er Jahren entwickelte, sollte eine möglichst realistische Darstellung der alltäglichen Polizeiarbeit sein, abseits von Übertreibungen und allzu vielen dramaturgischen Überspitzungen.

Darüber, dass es in der Realität, anders als im ZDF-Vorabend, keine ständigen SOKOs gibt, sondern diese nur für einzelne Fälle eingerichtet werden, kann man noch hinwegsehen und auf die Notwendigkeiten fiktionaler Formate verweisen – sicherlich auch mit Recht. Doch leider sind die ersten beiden Folgen der neuen Staffel, „Die Tote des Monats“ (Drehbuch von Robert Hummel, nach einer Vorlage von Dagmar Rehbinder) und „Kepplers letzter Fall“ (Drehbuch von Hubert Eckert) so sehr von Unglaubwürdigkeiten durchzogen, dass der Geist von Dieter Schenk längst vergessen scheint.

Die Polizisten stellen sich in dieser Serie oftmals sehr dämlich an. Der Fall der ersten Folge der neuen Staffel wäre in der Realität wohl in einem Zehntel der Zeit gelöst worden, die Arthur Bauer und sein Team dazu benötigen, während in Episode zwei schon einmal ein Verhör gewaltsam eskaliert, weil Bauer durchdreht. Dinge, die im wirklichen Leben schlicht nicht passieren würden, oder wenn doch, ein handfester Skandal wären, werden hier als Alltag präsentiert. Das lässt sich dann auch nicht mehr auf eine dramaturgisch notwendige Überspitzung zurückführen, sondern offenbart viel mehr eine mangelhafte Figurenführung und gelangweiltes Plot-Abhaken.

Vertieft wird hier ohnehin nicht – dafür reicht die recht knapp bemessene Sendezeit wohl auch nicht aus, auch wenn die Fälle stets recht simpel gestrickt sind. Arthur Bauer darf an einer Stelle mal ein Minütchen über die Opfer des Polizistenlebens sinnieren, bevor es weiter zum nächsten Tatort geht, und am Ende gesteht der Täter einfach mal so, ohne großes Zutun. Die Inszenierung von Regisseur Patrick Winczewski wirkt billig, industriell und recht lieblos.

Schauspielerisch fällt der Auftakt der neuen «SOKO 5113»-Saison dagegen weniger defizitär aus. Gerd Silberbauer versucht, seiner Figur ein paar Ecken und Kanten zu geben, und Bianca Hein bringt eine gewisse Wärme in die Produktion, auch wenn man sie dann in Folge Zwei der Staffel, in der sie leider nicht auftritt, nur umso mehr vermisst. Der Rest des Casts macht seine Sache nicht schlecht, wirkt aber so unambitioniert wie die Drehbücher. Einfallsreiches Fernsehen sieht jedenfalls anders aus.
Redakteur: Julian Miller

Die Staffelpremiere ist am Montag, den 3. Oktober 2011, um 19.25 Uhr zu sehen. Alle weiteren Folgen laufen montags um 18.00 Uhr.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=52358&p3=

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17.10.2011 05:32
#70 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

In der „stuttgartnacht“ gibt’s „SOKO Stuttgart“ nonstop

Die „stuttgartnacht“ feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum: Am 22. Oktober laden mehr als 70 Veranstaltungsorte zwischen 19 bis 2 Uhr nachts zur größten Kultur-Sause der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Theater, Tanz,
Film, Konzert und Party – bei der „stuttgartnacht“ treffen Subkultur 
auf Symphonien, Marionetten auf Mundart, Lesungen auf Liederabende und Performances auf Partys.

Die volle Dosis
Kulturgenuss wird in diesem Jahr ergänzt durch eine gemeinsame Aktion der MFG Baden-Württemberg und der Bavaria Fernsehproduktion. Ab 19.00 Uhr durchgehend laufen im Plenarsaal des Landtags die besten Folgen der „SOKO Stuttgart“ nonstop. Stadt und Region Stuttgart sind nicht nur Hintergrund, sondern auch Thema der spannenden ZDF-Krimiserie – ob Kunstmuseum, Fernsehturm, Wilhelma oder Killesberg: Die Kriminalfälle führen immer wieder an Schauplätze in der Landeshauptstadt. Prominente wie Ex-VfB-Profi Hans Müller, Harald Schmidt oder Brigitte Nielsen waren schon in Gastrollen präsent.

Zahlreiche baden-württembergische Filmschaffende sind in die erfolgreiche Produktion eingebunden – ein gelungenes Beispiel dafür, dass mit öffentlichen Fördermitteln eine nachhaltige Produktionsstruktur aufgebaut werden kann. Im Plenarsaal flimmern insgesamt neun „SOKO Stuttgart“-Folgen über die Leinwand.

http://www.bavaria-film.de/index.php?id=350&tx_asnews_pi1[news]=11659&cHash=8a1b73bdfb

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17.10.2011 14:15
#71 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO Köln: Der letzte Einsatz»

Story

In einer Neubausiedlung wird der Bauunternehmer Robert Kuntz ermordet aufgefunden. Mit den SOKO-Kollegen nimmt auch Matti Wagner, ein alter Bekannter von Karin Reuter, als Schwangerschaftsvertretung von Julia Marschall die Ermittlungen auf. Erste Recherchen ergeben, dass in der Siedlung vor kurzem die sechsjährige Nina an einer rätselhaften Vergiftung gestorben ist. Ihre Eltern Markus und Regina Felten hatten herausgefunden, dass der Boden in ihrem Garten durch Giftabfälle kontaminiert ist. Sie machen den Bauunternehmer Kuntz dafür verantwortlich und hatten ihm mit entsprechenden Maßnahmen gedroht.

Während Markus Felten für die Tatzeit ein Alibi hat, deutet zunächst vieles darauf hin, dass Regina Felten den Tod ihrer Tochter eigenhändig gerächt haben könnte. Analysen der Bodenproben ergeben, dass der Vorwurf der Feltens zu Recht besteht. Die SOKO ermittelt, dass sich Unternehmer Kuntz mit dem Bau der Siedlung finanziell übernommen hat. Seine Firma stand unmittelbar vor der Pleite. Erst im letzten Augenblick konnte er mittels einer dubiosen Finanzspritze den Ruin seiner Firma abwenden. Die Spur führt zu Fabrikant Ludwig Steiner, einem Golfpartner des Opfers. Der Einzige, der Licht ins Dunkel bringen könnte, wäre Kuntz' Prokurist Schelling. Frank Hansen heftet sich im Alleingang an dessen Fersen und verfolgt ihn zu einem nächtlichen Treffen in einem Rohbau. Wenig später fallen Schüsse.

Als die Kollegen in der Siedlung eintreffen, finden sie Frank Hansen schwerverletzt. Während Frank Hansen im Krankenhaus mit dem Tode ringt, macht sich die SOKO auf die Suche nach dem Schützen. Ausgerechnet der neue Kollege Matti Wagner stellt dem Mörder eine Falle. Doch während diese zuschnappt, meldet sich Vanessa von Franks Krankenbett mit einer niederschmetternden Nachricht.

Darsteller
Sissy Höfferer («Hinter blinden Fenstern») ist Karin Reuter
Jophi Ries («Die Pfefferkörner») ist Frank Hansen
Steve Windolf («Boat Trip») ist Daniel Winter
Kerstin Landsmann («Inga Lindström») ist Vanessa Haas
Thomas Clemens («Aus dem Sand») ist Dr. Philip Kraft
Pierre Besson («Tatort», «Hindenburg») ist Matti Wagner

Kritik
Schon Anfang Februar 2011 wurde bekannt, dass Schauspieler Jophi Ries die «SOKO Köln» verlassen wird. Mit einem lachenden und weinenden Auge nahm er von der ZDF-Krimi-Serie am Vorabend nach den Dreharbeiten zur neuen Staffel, von der 20 neue Folgen dienstags um 18 Uhr zu sehen sind, im Frühjahr Abschied. Es sei „Zeit, mal etwas anderes zu spielen“, sagte er im Februar 2011 im Interview mit Quotenmeter.de. Bei der «SOKO Köln» kommt sein Ausstieg nach acht Jahren als SOKO-Ermittler nun auch auf den Bildschirm. Der Serientod seiner Figur, soviel darf verraten werden, da dies schon zu Beginn der Folge offensichtlich wird, schließt dabei eine Rückkehr zur Krimi-Serie im ZDF kategorisch aus. Zumindest als Frank Hansen wird er bei der «SOKO Köln» nicht mehr ermitteln. Sein „Abgang“ und der Abschied der Kollegen fiel dabei wenig tränenreich und eher unspektakulär aus. Das mag aber auch der knappen Zeit geschuldet sein, die eine Vorabend-Serie wie die «SOKO Köln» zur Verfügung hat. Der letzte Fall von Jophi Ries als Frank Hansen kann sich aber durchaus sehen lassen und ist spannend.

Passend ist dabei auch, dass gerade sein Ersatz in der Vorabend-Krimi-Serie, nämlich Pierre Besson als Matti Wagner den Fall aufklärt. Das Drehbuch versucht hier die durch den tödlich verletzten Frank Hansen entstandene Lücke schnell zu schließen, in dem sich der „Neue“ als ebenso findig in der Mordaufklärung beweist. Für den Zuschauer, der hier noch einige Emotionen der Kollegen ob des Tods der langjährigen Teammitglieds erwartet, geht das viel zu rasch. Ohnehin wurde das Team der «SOKO Köln» etwas durchgemischt. Denn eine Auszeit hat sich auch Lilia Lehner genommen, deren Ermittler-Figur Julia Marschall auch in der Serie offiziell im Mutterschaftsurlaub ist. Für sie ist Pierre Besson als Matti Wagner zum Team gekommen, ehe Jophi Ries als Frank Hansen lebensgefährlich verletzt wird. Das eingespielte Team muss also gleich zwei personelle Änderungen hinnehmen. Das gelingt gut, denn Pierre Besson fügt sich wunderbar in das SOKO-Team ein und spielt einen soliden Part. Er trägt schon in seiner ersten Episode maßgeblich zur Aufklärung des Falls bei und wird somit gleich als vollwertiges Teammitglied anerkannt.

Eine rasche Entwicklung, die im Drehbuch auch ganz anders hätte verarbeitet werden können. Doch für die kurzweilige Unterhaltung, die «SOKO Köln» am ZDF-Vorabend bieten soll, ist das allemal gut gelöst worden. Einzig der zu bescheidene Abschied von Jophi Ries, beziehungsweise dessen Figur des Frank Hansen, wirkt am Ende zu aufgesetzt und nicht immer authentisch. Da fehlt oft auch das Einfühlungsvermögen, was eine solche Situation eben erfordert. Doch trotz dem Ausstieg von Jophi Ries müssen sich «SOKO Köln»-Fans keine Sorgen um die Serie machen, denn mit Pierre Besson ist ein mindestens gleichwertiger Ersatz gefunden worden, der schon in seiner ersten Episoden im «SOKO Köln»-Team zu überzeugen weiß.
Redakteur: Jürgen Kirsch

Das ZDF zeigt «SOKO Köln: Der letzte Einsatz» am Dienstag, 18. Oktober 2011, um 18.00 Uhr.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=52669&p3=

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sally ( gelöscht )
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30.12.2011 07:42
#72 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



Die Kritiker: «SOKO Leipzig: Die schwarze Witwe»

Inhalt:

Hajo bekommt Besuch von seinem alten Freund Jack Meadow aus London. Jack hat seinen Polizeidienst inzwischen quittiert und scheint das Leben in vollen Zügen zu genießen. Doch schon bald wird klar, dass Jack nicht wegen Hajo nach Leipzig gekommen ist, sondern eigentlich den Spuren der untergetauchten Karen Bishop folgt. Sie steht unter dem dringenden Verdacht, in London ihren Ehemann ermordet zu haben. Die Tat war als Selbstmord getarnt. Hajo ist gekränkt und erinnert seinen Freund daran, dass er nicht mehr im Dienst ist. Er darf in Leipzig gar nicht ermitteln.

Währenddessen werden Ina und Jan zu einem vermeintlichen Selbstmordfall gerufen. Leo Karmann ist von einem Hochhaus in den Tod gestürzt. Merkwürdig nur, dass sich die Kollegen Müller und Stravinsky vom LKA einschalten und den Routinefall übernehmen. Als Hajo und Jack schließlich entdecken, dass es sich bei der von Jack gesuchten Karen Bishop um die Witwe des Toten in Leipzig handelt, werden die SOKO-Ermittler hellhörig. Hat die Frau ihre Identität gewechselt und nennt sich jetzt Irene Karmann? Die Tatmuster gleichen sich. Hat sie also wieder gemordet?

Entgegen der Anweisungen des LKA, sich aus dem Fall herauszuhalten, hilft Hajo seinem Freund nun doch, und die beiden ermitteln auf eigene Faust, um die "schwarze Witwe" zu überführen. Dabei stoßen sie auf ein noch viel größeres Geheimnis.

Darsteller

Andreas Schmidt-Schaller («Der Clown») als Hajo Trautzschke
Marco Girnth («World Express») als Jan Maybach
Melanie Marschke («Sehnsucht nach Neuseeland») als Ina Zimmermann
Pablo Sprungala («Klimawechsel») als Vince Becker
Simon Rouse («The Bill») als Jack Meadow
Anica Dobra («Die Alpenklinik») als Irene Karmann/Karen Bishop
Michael Schenk («Der Baader Meinhof Komplex») als Nikolai Müller

Kritik
Eine Polizistin, die Beweismittel unterschlägt, das „Intuition“ nennt und ohne größere Scherereien damit davon kommt. Ein englischer Ex-Cop, der bei den Ermittlungen im Freistaat Sachsen ganz vorne mit dabei ist und sich in die Hauptverdächtige verliebt. Polizisten, die die ganze Zeit munter vor sich hin in Wohnungen einbrechen, um Beweismittel zu erbeuten oder verschwinden zu lassen. Manchmal „setzt eben der Verstand aus“, wie eine der Figuren in diesem Film so schön sagt. Nur blöd, wenn das gerade beim Drehbuchschreiben passiert.

Denn die neue Folge von «SOKO Leipzig» aus der Feder von Markus Hoffmann und Uwe Kossmann verheddert sich dramaturgisch in sehr viele Unglaubwürdigkeiten, stottert sich durch Zufall und Schicksal, auch wenn durchaus Bemühungen erkennbar sind, all diese prämissenimmanenten Verwicklungen so gut es eben geht aufzulösen, um die Nachvollziehbarkeit noch zu retten. Stellenweise mag das auch sogar überraschend gut gelingen; betrachtet man den Stoff aber als großes Ganzes, so kann man vor den vielen Glaubwürdigkeitsmängeln allerdings nicht die Augen verschließen.
Die Ausdehnung der Sendezeit auf Spielfilmlänge hat dem Format dagegen ganz gut getan, und der zusätzliche Raum wird auch dafür genutzt, detaillierter und (wenigstens in Ansätzen) vielschichtiger zu erzählen. Anders als in den «SOKO»-Schwesterserien darf hier die Hauptfigur auch einmal länger als ein Minütchen Trauerarbeit für die verstorbene Gattin leisten, und die Aufteilung der Charaktere in Gut und Böse geschieht nicht ganz so rigoros wie man das von dem Franchise eigentlich kennt. Leider wird immer noch viel zu wenig reflektiert und man bleibt in weiten Teilen trotzdem noch sehr realitätsfern.

Hauptdarsteller Andreas Schmidt-Schaller spielt seine Figur dabei sehr bedacht und ohne pathetische Gesten, während seine Kollegin Anica Dobra allerdings allzu sehr zu Extremen neigt. Simon Rouse belässt es dagegen bei einer gewissen Behäbigkeit, die zu dem britischen Charmeur sehr gut passt. Aus dem «SOKO»-Einheitsbrei kann «SOKO Leipzig – Die schwarze Witwe» (Regie: Robert Del Maestro) jedoch allenfalls rudimentär ausbrechen.
Redakteur: Julian Miller

Das ZDF zeigt «SOKO Leipzig: Die schwarze Witwe» am Freitag, 30. Dezember 2011 ab 21.15 Uhr.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=54053&p3=

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sally ( gelöscht )
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04.01.2012 09:41
#73 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

Lukas Piloty verstärkt die "SOKO Köln"

Nachfolger von Steve Windolf ab 10. Januar zu sehen


Nachdem bereits zu Beginn der aktuellen "SOKO Köln"-Staffel Pierre Besson die Nachfolge des langjährigen Ensemble-Mitglieds Jophi Ries antrat (wunschliste.de berichtete), gibt es nun einen weiteren Wechsel im Team der ZDF-Serie. In der Episode vom vergangenen Dienstag verabschiedete sich Steve Windolf alias Daniel Winter nach vier Jahren von der SOKO.

Windolfs Nachfolger tritt bereits in der nächsten Folge am 10. Januar seinen Dienst an. Der Neue im Team ist Kommissar Jonas Fischer, verkörpert vom Fernseh-Newcomer Lukas Piloty. In seinem ersten Fall geht es um ein "Bauernopfer", genauer gesagt um eine verheerende Explosion auf dem Gelände eines Bauernhofs. Dabei wurde der Bauer Bernd Jakoby getötet. Schnell steht fest, ein Unfall kann ausgeschlossen werden.

Während sich Jonas durch seine ruhig-analytische Art schnell in die Ermittlungsarbeit der SOKO eingliedert, sorgen seine Ernährungsgewohnheiten allerdings dann doch für Stirnrunzeln unter den neuen Kollegen.

Bild: ZDF / Michael Böhme
http://www.wunschliste.de/tvnews/14096

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18.01.2012 07:56
#74 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten



«SOKO 5113» im Quotenhoch

Der Vorabendkrimi hatte seit über einem halben Jahr keine bessere Quote beim Gesamtpublikum. Auch bei den jungen Zuschauern erreichte man Montag seltene Höhen.


Redakteur: Sidney Schering
Am Montag erreichte die ZDF-Krimireihe «SOKO 5113» mit einem Marktanteil von beachtlichen 20,7 Prozent bei allen Zuschauern den besten Wert seit langem. Insgesamt 4,60 Millionen Menschen schalteten den Münchener Vorabendkrimi an, darunter machten 0,73 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren das Publikum aus. Somit konnte das ZDF ab 18.00 Uhr einen guten Marktanteil von 9,9 Prozent in dieser Zielgruppe einfahren.

Beim Gesamtpublikum erreichte «SOKO 5113» zuletzt am 18. April einen besseren Wert. Damals wurde ein Wert von 21,2 Prozent erreicht, die Zuschauerzahl war jedoch geringer als am vergangenen Montag: Nur 3,14 Millionen Zuschauer fanden am 18. April für die Münchener «SOKO»-Ausgabe zum ZDF.

Um einen besseren Wert in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zu finden, muss man noch deutlich weiter zurückblicken: Mit 12,3 Prozent holte «SOKO 5113» zuletzt am 21. Juni 2010 eine bessere Quote in dieser Zielgruppe. Diese Topquote beruhte auch auf einer größeren Reichweite: Damals schalteten 0,84 Millionen junge Zuschauer ein.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=54399&p3=

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27.01.2012 17:27
#75 RE: SOKO - Krimi-Serien Antworten

"SOKO Leipzig": Dienstantritt für Steffen Schroeder Ende Februar

Abschied von Pablo Sprungala in der heutigen Episode


Nach zweieinhalb Jahren als Kommissar Vince Becker verabschiedet sich mit der heutigen Folge "Ich bin dann mal weg" (ZDF, 21.15 Uhr) Pablo Sprungala von der "SOKO Leipzig". In den nächsten Wochen ist das bewährte Ermittlerteam dann nur zu dritt, bis Ende Februar Steffen Schroeder als Neuzugang seinen Dienst antritt.

Schroeder verkörpert Oberkommissar Tom Kowalski, den Jan Maybach (Marco Girnth) aus dem Fitnessstudio kennt. Dort jobbt Tom als Trainer. Zunächst lernen ihn die anderen SOKO-Mitglieder im Rahmen von Mordermittlungen in der Episode "Fightclub" kennen, die am 24. Februar um 21.15 Uhr auf dem Programm steht.

ZDF-Zuschauern ist Steffen Schroeder vielleicht bereits durch zahlreiche Gastauftritte in Serien wie "Der Alte", "Notruf Hafenkante" und "Der Kriminalist" ein Begriff. Auch bei der "SOKO Leipzig" war er bereits zweimal in Gastrollen zu sehen. Noch bis zum 30. März läuft im ZDF die aktuelle Staffel des Krimidauerbrenners. Die neuen Folgen der 13. Staffel werden dann voraussichtlich ab Ende November 2012 ausgestrahlt.

Bild: ZDF/Uwe Frauendorf
http://www.wunschliste.de/tvnews/14332

LG sally

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